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Beim Patchday handelt es sich um einen von Microsoft geprägten Begriff. Wie der Name verlauten lässt, bezeichnet er das Datum der Veröffentlichung verschiedener Software-Aktualisierungen. Diese Aktualisierungen sind häufig notwendig, um Fehler im System zu beheben oder technische Innovationen voranzubringen. In Unternehmen verschwendet das regelmäßige manuelle Einpflegen dieser Updates zahlreiche Ressourcen. Abhilfe schafft ein ausgeklügeltes Patch Management.

Allgemeines zum Patchday

Zum ersten Mal wurde der Begriff im Jahre 2003 im Softwareunternehmen Microsoft verwendet. Seither konnte sich der Begriff fest in der IT-Welt etablieren. Vor der Einführung des Patchdays erfolgte die Einpflegung der neuesten Patches für die verschiedenen Produkte und Windows-Versionen prompt nach Fertigstellung. Mit der Einführung des Patchdays fing Microsoft an, besagte Patches an einem bestimmten Tag im Monat zu veröffentlichen. Im Falle von Microsoft fällt dieser Tag auf den zweiten Dienstag eines jeden Monats. Grundsätzlich soll die feste und zeitlich festgelegte Freigabe der Updates die Arbeit der MSPs erleichtern und somit eine Kosteneinsparung ermöglichen.

Eine feste Terminierung birgt natürlich auch einige Gefahren. Risiken bestehen dann, wenn größere Sicherheitslücken über einen größeren Zeitraum zwischen den Patchdays offen bleiben. Deshalb veröffentlichen Unternehmen wichtige Aktualisierungen dementsprechend auch außerhalb der geplanten Veröffentlichungszeitpunkten. Springt ein Sicherheitsupdate dementsprechend aus der Reihe, bezeichnet man dies als Out-of-Band Patch. Pauschal gesagt bietet ein fixer Patchday zwar zahlreiche Vorteile, doch stehen dem auch einige Nachteile gegenüber.

Vorteile eines Patchdays

Die Vorteile eines festen Termins im Monat zur Veröffentlichung sämtlicher Neuerungen und Sicherheitsupdates sind unbestreitbar, besonders im Kontext des Patch Managements für Linux, MacOs und Windows. Die Planbarkeit erhöht sich durch die fixe Terminierung drastisch, da die IT-Administration ihre vollen Ressourcen der Einpflegung besagter Updates widmen kann. Dies senkt die Kosten und vermindert den notwendigen Aufwand zur Systempflege erheblich. Da den meisten Patches ein Reboot des Systems nachfolgt, vermindert sich durch das Einspielen der Patches in Bundles die Anzahl an benötigten Reboots.

Schlüssel zum Erfolg: Effizientes Patch Management

Das sogenannte Patch Management hat sich heutzutage als essenzieller Bestandteil im System Management etabliert. Kurzum beschäftigt es sich mit der Integration und Beschaffung von Updates für Treiber, Applikationen und Systeme.

Patches betreffen in der Regel Anwendung, eingebettete Systeme oder Betriebssysteme und beheben Schwachstellen in einer Software. Er soll sicherstellen, Assets vor einem Missbrauch in ihrer Umgebung geschützt sind. Aus folgenden Gründen ist ein effizientes Vorgehen beim Update der Software wichtig:

Funktionsverbesserung

Patches können mehr als die Umgebung für Anwendungen sicherer zu gestalten und Sicherheitslücken zu schließen. Sie können Funktionsverbesserungen für ein optimiertes Arbeiten enthalten und sicherstellen, dass Anwender das Beste aus einem Produkt holen.

Konformität

    Cyberkriminalität ist auf dem Vormarsch. Unternehmen sind einer steigenden Anzahl an Cyber-Angriffen ausgesetzt und sind auch gesetzlich dazu angehalten, gewisse Anforderungen zu erfüllen. Eine gute Durchführung der Verteilung von Updates ist ein Key-Element, um gewisse Compliance-Standards einzuhalten.

    Systemverfügbarkeit

    Durch konstantes Patchen ist gewährleistet, dass Anwendungen und Software stets reibungslos laufen und auf dem aktuellsten Stand stehen, was die Leistung erhöht und die Systemverfügbarkeit verbessert.

    Sicherheit

    Durch das Beheben von Schwachstellen in verschiedener Software sinkt die Anfälligkeit für Cyber-Angriffe, wodurch das allgemeine Sicherheitsrisiko für Unternehmen sinkt.

    Prozess des Patch Managements

    Es ist keine ausgeklügelte Strategie, Patches unmittelbar nach der Veröffentlichung in sämtlichen Assets im Unternehmen einzupflegen. Dazu mehr unter IT-Asset-Management (ITAM). Eine strategische Vorgehensweise ist wichtig, um Auswirkungen zu berücksichtigen und dementsprechend reagieren zu können. Das Management der Updates ist ein auf Sicherheit und Effizient ausgerichteter detaillierter Unternehmensprozess, der sich in einige wichtige Schritte unterteilt.

    Zu den wichtigsten Schritten gehören

    Bestandsverzeichnisse anzulegen damit Unternehmen den Überblick über das Netzwerk halten können. Standardisierung umsetzen, damit die Betriebssysteme auf ein und denselben Versionstypen sind. Danach die Sicherheitsmaßnahmen listen, insbesondere:  Antiviren-Programmen, Schwachstellenmanagement-Tools und Firewalls. Aber auch die Durchführung von Tests sind ebenfalls wichtig, da durch Stresstests an zahlreichen Geräten sich gewährleisten lässt, dass die Patches im unmittelbaren Produktionsumfeld keine Probleme verursachen und reibungslos laufen. Zum Schluss des Prozess wird der Patch dann nur noch ausgeführt und auf seine Funktionalität geprüft.

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