Zusammenfassung mit KI erstellen

In der IT gehören Fehler im Programmcode zum Alltag. Aus diesem Grund wird bereits veröffentlichte Software regelmäßig gepatched, das bedeutet, es werden die gefundenen Sicherheitslücken geschlossen. Microsoft beispielsweise hat fixe Patch Days eingeführt und veröffentlicht an diesen Tagen jeweils wieder neue Patches, von denen manche kritische Lücken schließen. Kritische Lücken bedeutet, sie sind besonders gefährlich, da sowohl Server als auch Desktopversionen von Windows Angreifern erlauben, die Kontrolle über den Computer zu erhalten. Da aber gerne insbesondere in Unternehmen vergessen wird regelmäßig zu patchen, empfiehlt es sich, dass Sie als Managed Service Provider (MSP) oder als IT Abteilung hier einspringen, und das Patch Management übernehmen.

Der Patch Management Verantwortliche ist dafür zuständig, dass im gesamten Unternehmen die Patches für Software regelmäßig (am besten von zentraler Stelle) durchgeführt werden. Eventuell lohnt es sich, dass auch Sie in Ihrem Unternehmen einen fixen „Patch Day“ einführen, an welchem alle im Unternehmen verwendete Software gepatched wird, sofern Patches vom Hersteller vorhanden sind.

Grund 1 – Immer Up To Date

Eine der größten Schwachstellen von Unternehmen sind veraltete Betriebssysteme oder Anwendungen.

Hiermit bieten die Systeme eines Unternehmens Angreifern, meist unbewusst, eine willkommene Angriffsfläche.

Häufig werden bereits bekannte Sicherheitslücken mit dem nächsten Patch geschlossen, wenn aber lange Zeit keine Patches durchgeführt werden, bleiben diese natürlich weit offen.

Daher ist es als MSP oder IT Dienstleister äußerst wichtig, dass Sie regelmäßige Patches durchführen, am besten von zentraler Stelle aus, damit alle Endgeräte im Unternehmen die gleichen Software Versionen eingespielt haben, und das Sicherheitsrisiko drastisch minimiert ist.

Grund 2 – Patches kommen zu unterschiedlichen Zeiten

Patch Management erlaubt Ihnen, die seit dem letzten Patch Day im Unternehmen veröffentlichten Patches, gemeinsam durchzuführen.

Das bedeutet, Sie können das Patching für Zeiten planen, in denen beispielsweise die Mitarbeiter nicht arbeiten.

Bei kleinen Patches könnte das die Mittagspause sein, oder aber nach Feierabend, damit ausreichend Zeit zur Installation der Neuerungen bleibt.

Damit werden die Mitarbeiter Ihrer Kunden nicht über neue Patches benachrichtigt und können sich ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren.

Grund 3 – Stabile IT Umgebungen

Je älter die einzelnen Versionen von Software sind, desto leichter kann es passieren, dass entweder eine Anwendung selbst sehr instabil wird, oder aber die Anwendungen können nicht mehr gut zusammenarbeiten.

Damit kann es leichter zu Abstürzen von Programmen, oder im Schlimmsten Fall zu Abstürzen des gesamten Systems kommen. Das ist ärgerlich für die Mitarbeiter und sehr teuer für Ihre Kunden.

Wenn Sie also funktionierende Prozesse fürs Patchen bei Ihren Kunden einführen können, werden diese es Ihnen bestimmt gerne danken.

Weniger Systemabstürze bedeuten schließlich reibungslosen Arbeitsablauf und das wiederum heißt, dass das Geschäft (zumindest aus IT Sicht) optimal laufen kann.

Grund 4 – Geringere IT Kosten

Automatisches Einspielen von Patches erlaubt es die Kosten für die IT drastisch zu senken.

Die Mitarbeiter müssen nicht länger selbst den Patch starten und warten, bis alles fertig ist, sondern können in Ruhe weiterarbeiten, und die IT Abteilung muss sich nicht länger mit den Patches herumschlagen, oder die Entwickler gar selbst Lösungen entwickeln um die Systeme Ihrer Kunden zu schützen.

Zudem steigert automatisches Patchen gleichzeitig die Sicherheit des gesamten Systems, indem die Software stets auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Grund 5 – Einheitliche Umgebung

Vorbei sind die Zeiten, in denen auf unterschiedlichen Servern oder Endgeräten unterschiedliche Software Versionen herumpurzelten.

Damit sind alle Versionierungsprobleme mit Dateien, die mit unterschiedlichen Software Versionen erstellt wurden (und möglicherweise nicht länger kompatibel sind) schlagartig vorbei.

Das ermöglicht ebenfalls, dass die Neuerungen auf einem separaten System (bei Bedarf) getestet werden können, und anschließend für alle Geräte gleich ausgerollt werden.

In weiterer Folge können dadurch Lösungen für auftretende Probleme viel schneller gefunden werden.

Grund 6 – Angreifer geben Gas

Die Geschwindigkeit, mit der potenzielle Angreifer Sicherheitslücken in gängigen Software Lösungen entdecken und für ihre Zwecke nutzen wollen, nimmt stetig zu. Daher ist es umso wichtiger für die Hersteller von Software, dass sie ihre Produkte immer schnellstmöglich weiter sichern. Das bedeutet aber auch, dass das Ausrollen der Patches in einem Unternehmen immer rascher und reibungsloser funktionieren muss. Hier kommen Sie als MSP ins Spiel. Durchschnittlich brauchen Unternehmen heute etwa 100 bis 120 TAGE um neue Patches auszurollen. Umgekehrt sind die Angreifer etwa fünfmal so schnell!

Im Schnitt brauchen diese nur etwa 22 Tage um neue Sicherheitslücken zu entdecken und damit zur Bedrohung für Unternehmen werden. WannaCry ist eines der bekanntesten Beispiele eines äußerst erfolgreichen Angriffes, bei dem Schätzungen zufolge etwa 200.000 Computer weltweit verschlüsselt wurden. Das war allerdings nur möglich, weil auf diesen Computern die veröffentlichten Patches nicht hochgespielt wurden. Damit sehen Sie, dass Sie als MSP hier einerseits hohe Verantwortung haben, andererseits aber auch Ihrem Kunden einen ausgezeichneten Service liefern können, wenn Sie ihnen helfen, die Software stets auf dem letzten Stand zu halten.

Grund 7 – Die Zeit läuft davon!

Angreifer wissen ganz genau, dass eine einmal entdeckte Sicherheitslücke, so rasch wie möglich mit Patches geschlossen wird. Aus diesem Grund versuchen sie auch, die gefundenen Schwachstellen so früh und so lange wie möglich auszunutzen, indem Schadsoftware wie Trojaner, Viren oder Würmer programmiert wird. Diese wird dann in Umlauf gebracht, um so den größtmöglichen Schaden anzurichten. Daher ist es äußerst wichtig, Patches immer so rasch wie möglich zu installieren, und nicht auf den “passenden Zeitpunkt” zu warten.

Da kommen ebenfalls wieder Sie als MSP ins Spiel, wo Sie schlicht das Management sämtlicher Patches übernehmen. Sie halten sich (und die IT Infrastruktur Ihrer Kunden) immer auf dem neuesten Stand und können damit die bestmögliche Sicherheit für Ihre Kunden garantieren. Damit fällt es Ihnen auch relative einfach, einen Großteil der IT Sicherheitslücken bereits hier zu schließen und halten damit auch die SLAs ein, die Sie mit Ihren Kunden abgeschlossen haben.

Fazit

Die Geschwindigkeit des Katz und Maus Spiels zwischen Hackern und Software Herstellern nimmt ständig zu.

Daher ist die Durchführung automatischer Patches ist wichtiger als je zuvor., sodass es sich lohnt, wenn Sie sich als MSP eine Patch Management Software zulegen und damit die optimale Lösung zur Verwaltung sämtlicher Patches für Ihre Kunden bereitstellen können.

Atera bietet Ihnen hierfür sogar eigene Funktionen an, die Sie gerne in unserer kostenlosen Probeversion ausprobieren können!

War das hilfreich?

Weitere Artikel

Was ist Vulnerability Management (Schwachstellenmanagement)?

Jetzt lesen

Was ist ein Skript und warum sind diese so wichtig?

Jetzt lesen

Was versteht man unter einem Patchday?

Jetzt lesen

Stärken Sie Ihr IT-Team mit KI-gestützter IT

Nutzen Sie die Leistung der KI, um Ihre IT-Effizienz zu 10-fachen. Befreien Sie Ihr Unternehmen von den Einschränkungen der gestrigen IT-Tools.