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Die Digitalisierung schreitet voran, und während noch vor einem halben Jahrhundert IT und Server optional waren, sind die meisten Unternehmen heutzutage von der IT abhängig. Damit die IT gut laufen kann und die Funktionen wie Speicherung von Daten, Hosting der Webseite, Software und E-Mails optimal funktionieren, braucht es Server. Ohne funktionsfähige Server wird es sehr schwierig bis unmöglich diese Services zur Verfügung zu stellen.

Nicht alle Unternehmen haben interne Rechenzentren und verwalten eigene Server. Stattdessen haben viele Unternehmen bereits auf Cloud Dienste umgestellt, bei denen die Server in Rechenzentren verwaltet werden. Dennoch gibt es immer noch eine beachtliche Anzahl an Unternehmen, die interne Server verwenden, oder eine hybride IT Umgebung eingerichtet haben.

In diesem Artikel betrachten wir genauer, was Server Management ist, worauf Sie als IT Abteilung unbedingt achten sollten und wie Sie virtuelle Server bestmöglich nutzen können.

Was ist Server Management

Server Management ist eine wesentliche Aufgabe jeder IT Abteilung. Es beinhaltet die Verwaltung, Überwachung und Wartung von Software, Hardware, Backups und Sicherheit. Das heißt, Server Management umfasst jegliche Aufgaben die erforderlich sind, um die Server mit größtmöglicher Leistung und zuverlässig arbeiten zu lassen.

Zu den wesentlichsten Zielen von Server Management zählen:

1.    Sichere und gut geschützte Server Umgebungen zu erstellen

2.    Die Ausfallzeiten von Servern minimieren

3.    Die Zuverlässigkeit von Servern maximieren

4.    Server entsprechend der Unternehmensanforderungen zu skalieren

5.    Erstellung und Optimierung jeglicher Prozesse, die die Anforderungen des Unternehmens erkennen und sich daran anpassen können.

Basics im Server Management

Um umfassendes Server Management zu betreiben, reicht es für eine IT Abteilung nicht, einen einzigen Management server  aufzusetzen und alles regelt sich von alleine. Dazu ist Server Management viel zu weitreichend und komplex. Genauer gesagt geht Server Management so weit, dass es die meisten Aufgabenbereiche der IT Abteilung beeinflusst oder gar erst ermöglicht. Hier haben wir einige besondere Eckpfeiler eines guten Server Managements zusammengetragen:

 

Hardware

Ohne gute Hardware, kein funktionierendes Server Management. Erst wenn die richtige Hardware ausgewählt wurde, kann effektives Server Management betrieben werden. Damit die Hardware bestmöglich verwaltet werden kann, braucht es einige wesentliche Schlüsselelemente, die verwaltet werden sollen.

CPU (Prozessor)

Die CPU ist das Gehirn des Servers. Sie führt jegliche Berechnungen durch, die es ermöglichen, Programme am Laufen zu erhalten. Da sie ständig am Laufen ist und stark beansprucht wird, sollten Sie als IT Spezialist großen Fokus auf die CPU legen, damit Sie eine Überlastung vermeiden.

Überlastete CPUs resultieren in verlangsamten Abläufen, stockenden Programmen oder gar dem kompletten Absturz des Systems. Damit Sie dieses Szenario vermeiden, gibt es mehrere Optionen: Sie können mehr CPU Ressourcen zur Verfügung stellen, damit sich die Rechenleistung verteilt, Sie können ressourcenintensive Prozesse stoppen oder die CPU Last reduzieren.

Durch die starke Belastung erzeugen CPUs (und in weiterer Folge Server) große Mengen an Hitze. Das bedeutet, dass Serverfarmen an kühlen Orten untergebracht sind, wie beispielsweise unter der Erde, unter Wasser oder an Orten, wo eine umfassende Kühlung problemlos möglich ist.

Warum ist das so wichtig? Wenn die CPU überhitzt, kann sie leichter abstürzen und das gesamte System stürzt ab. Daher sind Server mit aufwändigen Kühlsystemen und Thermometern ausgestattet um den Technikern zu ermöglichen, auch als der Ferne die Server einfach verwalten zu können. Sollte die Temperatur eines Servers zu hoch klettern,  können Techniker die Hardware abschalten und je nach Situation angemessene Entscheidungen treffen, bevor die Temperatur zu hoch wird.

RAM (Arbeitsspeicher)

Der Arbeitsspeicher, die RAM, ist der temporäre Speicher des Servers. Mit seiner Hilfe können schnelle Operationen durchgeführt werden und er ist zuständig für Caching und damit schnellere Zugriffe. Ein funktionstüchtiger Arbeitsspeicher steht in direktem Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit eines Systems, insbesondere bei besonders anspruchsvollen Programmen. Wenn der Arbeitsspeicher zu klein wird, kann das die Leistung verringern und eventuell sogar die Ausführung bestimmter Anwendungen unmöglich machen. Daher macht es Sinn, die RAM Speicher regelmäßig zu leeren.

Festplatte

Im Gegensatz zur RAM – dem temporären Arbeitsspeicher – sind Festplatten das dauerhafte Speichermedium von Servern. Hier werden Daten langfristig gespeichert und manchmal auch zwischengespeichert. Daher sollte immer ausreichend Kapazität zur Verfügung stellen. Ist die Kapazität ausgeschöpft, kommt es zu Leistungsproblemen.

Um die Festplattenauslastung bestmöglich zu gewährleisten, müssen die Festplatten stets überwacht werden, damit die nötige Speicherkapazität zur Verfügung steht. Außerdem sollten die Festplatten stets in gutem Zustand sein, damit teure Ausfälle oder gar Datenverluste vermieden werden können.

Umgebung

Die Server sollten an Orten installiert werden, die sich gut dafür eignen. Dazu zählen Orte mit konstanter Luftfeuchtigkeit und kühle Orte, oder Orte, an denen eine angemessene Kühlung möglich ist. Zusätzlich sollte der Ort möglichst gut gesichert sein, damit nur Personen Zutritt erhalten, die dazu auch befugt sind.

Software

Während die Hardware wichtig ist, braucht es zusätzlich eine gute Software. Wie auch die Hardware, braucht es für die Software ständige Überwachung und planmäßige Wartungen (beispielsweise Updates). Um diese Prozesse zu erleichtern, empfiehlt es sich für IT Abteilungen, eine gute Server management software gemeinsam mit professionellem Patch-Management: einzusetzen. Hier finden Sie auch eine Eine Software für Patch Management.

Wenn Sie die Software in Ihrer IT Umgebung gut kennen, wird es Ihnen leichter fallen, Probleme frühzeitig zu erkennen und Fehler zu beheben, noch bevor sie zu Schwierigkeiten führen.

Sicherheit

Sicherheit ist das A und O einer jeden IT Umgebung, sodass ein gutes Server Management dafür sorgen muss, dass das Netzwerk nach innen und außen geschützt wird. Natürlich gibt es unterschiedliche Sicherheitsrichtlinien für jeder Unternehmen, aber es gibt einige Standard Aspekte, die auf die meisten Fälle zutreffen:

  • Software sollte immer auf dem neuesten Stand sein
  • Antiviren Software sollte installiert und aktuell gehalten werden
  • Installation und Konfiguration von Firewalls
  • Passwort Richtlinien und Zugriffskontrollen
  • Verschlüsselung von Daten und Datenübertragungen
  • SIEM-Tools, SOC- und Protokoll-Überwachung

 

Backups

Ein wesentlicher Bestandteil für Sicherheit und damit die Kontinuität des Unternehmensbetriebes sind regelmäßige Backups. Damit kann selbst im Falle von Datenverlusten durch erfolgreiche Cyber-Angriffe oder Katastrophen vermieden werden, dass das Unternehmen völlig lahm gelegt wird. Mit einer leistungsstarken Backup Lösungen wie Acronis kann in solchen Situationen besser reagiert werden. Zu den Optionen für Backups zählen Cloud-Backups, Server-Backups und lokale Backups.

Notstrom

Sollte das Stromnetz versagen, ist es umso wichtiger, dass die Server über Notstrom versorgt werden können. Das verhindert einerseits, dass Daten wegen Stromausfalles verloren gehen, andererseits soll damit wenigstens der Betrieb der geschäftskritischen Infrastruktur weiter gewährleistet werden können.

 

Was ist mit virtuellen Servern?

Virtuelle Systeme sind in der modernen IT Alltag und bringen einige Besonderheiten. Während auf physischen Servern meist nur eine Instanz auf einer Hardware läuft können mit einem virtuellem Server unterschiedliche Server auf einem Rechner gehostet werden.

Virtuelle Maschinen (VMs) oder Virtuelle Server machen es möglich unter dem Einsatz von weniger Hardware mehr Leistung zu erzielen. In der Regel schätzt die IT Gemeinschaft diesen Komfort sehr, doch ist die Verwaltung von Virtuellen Servern komplexer als die Verwaltung von physischen Servern. Dennoch gelten grundsätzlich die gleichen Prinzipien für die Verwaltung von physischen und virtuellen Servern.

 

Server Management Intern oder Extern?

IT Abteilungen und Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten für die Verwaltung ihrer Server. Nicht jedes Unternehmen hat und braucht eine interne Abteilung, die sich um die Verwaltung von Servern und IT Umgebungen kümmert, und nicht jedes Unternehmen hat das nötige Kleingeld um das zu finanzieren.

In einer idealen Welt, wo Verfügbarkeit von Personal und Kapital unerheblich wären, hat die interne Verwaltung einen wesentlichen Vorteil: Sie behalten die komplette Kontrolle über die Server Umgebung. Ihr internes IT Team übernimmt die Verantwortung für die Server und kann mit den richtigen Werkzeugen die Server gut verwalten und bestmöglich an die individuellen Anforderungen des Unternehmens anpassen. Werkzeuge, die sie dazu brauchen, sind unter anderem Automatisierung, Benachrichtigung oder Berichterstellung, Teile, die allesamt Integraler Teil einer RMM sein sollten. Mit einer RMM Software kann das Team sich jederzeit mit den Servern verbinden um Anpassungen oder Wartungen durchzuführen, ohne physisch vor Ort sein zu müssen. Dies ist insbesondere für große Unternehmen mit vielen Standorten praktisch unverzichtbar.

Unternehmen die ihre Server Verwaltung nicht intern durchführen wollen (oder können) haben die Möglichkeit die Server extern verwalten zu lassen. Mit einem guten Managed Service Provider (MSP) können Sie die Verantwortung über die Server an ein professionelles Team als Fachleuten auslagern.

 

Fazit

Moderne Unternehmen brauchen eine funktionierende IT um gut arbeiten zu können. Um diese IT Umgebung zur Verfügung zu stellen, braucht es Server, die von Fachpersonal gewartet und überwacht werden. Für die Verwaltung von Hardware und Software gibt es unterschiedlichste Best Practices, um den bestmöglichen Serverbetrieb sicherstellen zu können.

Werden diese Best Practices eingehalten, kann ein gut funktionierender und effizienter Betrieb der IT Infrastruktur gewährleistet werden, mit maximaler Leistungsfähigkeit und minimaler Ausfallswahrscheinlichkeit.

Es gibt verschiedenste Werkzeuge, die bei der Verwaltung von Servern unterstützen können, wenn die Server intern im Unternehmen verwaltet werden sollen. Wird das Server Management ausgelagert, kann diese Aufgabe an externe Fachleute übergeben werden, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft fokussieren können, während IT Spezialisten dafür sorgen, dass Ihr Geschäftsbetrieb (zumindest aus IT Sicht) optimal ablaufen kann!

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