Was ist RMM?

RMM steht für Remote Monitoring and Management (Fernüberwachung und -verwaltung). Diese Kategorie von Software ist für Managed Service Provider (MSPs) und IT-Experten unverzichtbar. RMM hilft Ihnen dabei, Ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Ihren Kunden und deren Mitarbeitern zu erfüllen.

Remote Access – Bedeutung und Definition

Was sind die Vorteile von gutem RMM?

Mit RMM spart Ihr Unternehmen Geld, da es kostenintensive Helpdesk-Anrufe reduziert. Dadurch werden Ihre IT-Support-Mitarbeiter auf potenzielle Krisen aufmerksam gemacht, sodass diese behoben werden können, bevor sie das Unternehmen schädigen. Bei interner Verwendung verhindert die RMM-Überwachungssoftware Systemausfälle und reduziert die Anzahl der IT-Support-Mitarbeiter, die Sie benötigen – insbesondere dann, wenn Sie an mehreren Standorten tätig sind.

MSPs können nicht ohne RMM-Technologie arbeiten. Ein kompetentes RMM reduziert Ihre Betriebskosten und ermöglicht Ihnen, mehr Aufträge zu gewinnen, indem Sie einen zuverlässigeren Service zu einem niedrigeren Preis anbieten.

„Seit ich zu Atera gewechselt habe, habe ich Verträge im Wert von über 60.000 Dollar abgeschlossen, und der Support und die Funktionen werden immer besser.“

- Chuck Stacey, 30A Nerds, USA

In Kombination mit PSA-Funktionen hilft Ihnen Ihr RMM dabei, eine Leistung zu erbringen, die die Parameter Ihrer SLA (Service-Level-Agreement) einhält. Die PSA-Funktionen helfen Ihnen auch dabei, Ihre Mitarbeiter zu überwachen und die Arbeit effektiver zuzuweisen.

Was sind die Vorteile von gutem RMM?

Eine umfassende RMM-Lösung  bietet Ihnen:

Dieses Funktionspaket deckt all Ihre Überwachungs- und Verwaltungsanforderungen ab.

Überwachung und Warnungen in Echtzeit

Ihre Benutzer sollten nicht warten müssen, dass etwas kaputt geht, damit ein Problem vom Supportteam entdeckt wird. Ein MSP, der die Infrastruktur an einem entfernten Kundenstandort unterstützt, weiß über potenzielle Probleme Bescheid, damit er diese beheben kann, bevor sie das Geschäft des Kunden zum Erliegen bringen.

Mit dieser Funktion gehört das panikgesteuerte Break/Fix-Modell  Vergangenheit an. Schluss mit der bloßen Symptombekämpfung. Durch die Freisetzung von Ressourcen für nachträgliche Korrekturen sparen Sie Geld und gewinnen mehr Kunden.

Remote Access-Software vom Atera-Dashboard aus

IT-Automatisierung und Skripterstellung

Durch die Automatisierung werden viele routinemäßige Wartungsaufgaben übernommen, wodurch der IT-Support mehr Kapazitäten für komplexere Aufgaben hat.

 

Automatisierte Aufgaben sollten Folgendes umfassen:

  • Erstellen von Systemwiederherstellungspunkten
  • Löschen temporärer Dateien
  • Löschen des Internetverlaufs
  • Neustart
  • Herunterfahren
  • Defragmentierung (alle Datenträger)
  • Ausführen von Checkdisk (alle Datenträger)
  • Ausführen von Skripten

Ein Skriptausführungsmodul ist wichtig, weil es eine äußerst flexible Automatisierung ermöglicht. Ein RMM kann Skripte in vielen Formaten unterstützen, einschließlich MSI, Bash-Dateien, CMD-Dateien und PowerShell-Skripte. Ein Service, der eine Bibliothek mit vorgefertigten Skripten enthält, ist ebenfalls ein gutes Zeichen für ein wohldurchdachtes RMM. Einige Software-Anbieter ermutigen ihre Benutzer-Communitys, Skripte gemeinsam zu verwenden.

Die Automatisierungsfunktionen einer guten RMM-Überwachungssoftware reduzieren den Personalbedarf. Die Kosteneinsparungen, die ein RMM bietet, sind der Schlüssel zum Softwarevorteil durch MSP-Support.

Funktionen für das Patch-Management

Mit einem entsprechenden Patch-Modul können Sie das Betriebssystem und Software-Exploits durch Automatisierung des Patch-Managements herunterfahren. Sie sollten auswählen können, wann Updates installiert werden, um eine minimale Unterbrechung zu verursachen. Dann können Sie das Rollout dem RMM überlassen.

Das System sollte zu Folgendem in der Lage sein:

  • Ausführen von Windows-Updates
  • Installieren von Updates für Microsoft Office
  • Installieren von Treiberaktualisierungen
  • Installieren von Java-Updates
  • Installieren von Adobe-Updates Neustart (bei Bedarf)
  • Neustart (bei Bedarf)
  • Ausschließen von Patches

Die RMM-Konsole sollte den Patch-Ausführungsstatus anzeigen und alle Aktionen protokollieren, damit Ihre Techniker jederzeit den aktuellen Status der gesamten Software überprüfen können.

Berichterstellung und Analyse

Ein RMM führt nicht nur Überwachungsaufgaben durch, sondern sollte auch umfangreiche Berichtsoptionen enthalten, mit denen Sie Ziele für Ihre IT-Supportaktivitäten festlegen können. Berichte sollten verfügbar sein, damit sie nach Bedarf oder unter Befolgung eines Zeitplans ausgeführt werden können. Ein nettes Extra ist die Möglichkeit, Berichte per E-Mail zu senden, sodass Ihre Techniker sich keine Gedanken über die Weitergabe von Informationen machen müssen.

Standardberichte sollten Folgendes enthalten:

  • Systemzustand auf einen Blick
  • Kundenspezifischer Systemzustand
  • Zustand der Agents
  • Systembestand – Audit
  • Microsoft-Lizenzierung
  • Softwarebestand
  • Feedback zu Patches und Automatisierung

Anhand von regelmäßigen Berichtsdurchläufen können Sie Aktivitäten verfolgen und unterstützende Dokumentation für die Fakturierung sowie Feedback für den Abschluss von Aufgaben bereitstellen.

Was ist RMM und was kann RMM-Überwachungssoftware für Sie tun?

Geräteüberwachung und -verwaltung

Ein typisches RMM-Tool umfasst zwei Elemente. Das erste ist die Verwaltungskonsole. Dies ist die Software, die dem Techniker Zugriff auf RMM-Funktionen gewährt. Der Agent gibt dem Techniker Zugang zu den überwachten Remote-Geräten.

Der Agent scannt Geräte auf Statusänderungen und meldet diese über das Netzwerk oder das Internet an die zentrale Überwachungskonsole zurück. Der proaktive Ansatz von RMM-Agents bedeutet, dass der Systemadministrator des MSP Service-Level-Probleme erkennen kann, bevor sich Systemfehler auf die Leistung auswirken. So können MSP-Mitarbeiter Maßnahmen ergreifen, ohne darauf warten zu müssen, dass Benutzer den Alarm auslösen. Ein RMM-Alarm wird als „Ticket“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um die gleiche Terminologie, die auch von Helpdesk-Systemen verwendet wird, um vom Benutzer gemeldete Probleme zu verfolgen.

Der Zugriff durch die Remote-Agents ermöglicht es dem zentralen, MSP-basierten Techniker, auf die Geräte am Kundenstandort zuzugreifen, um die Kundensoftware zu reparieren, neu zu konfigurieren und/oder zu installieren und zu aktualisieren. Diese Software-Bestandsaufnahme- und Konfigurationsaufgaben können auf einzelnen Geräten durchgeführt oder massenweise implementiert werden.

Die Überwachung und Aktualisierung von Software per Fernzugriff kann automatisiert werden. Sobald also ein Patch oder eine Aktualisierung empfangen wird, kann die Software ohne manuelle Eingriffe auf allen Kundencomputern bereitgestellt werden. Alle diese RMM-Einrichtungen bedeuten, dass ein unterstützender IT-Techniker nie den Kundenstandort aufsuchen muss.

Bedeutung von RMM

PSA und RMM

Managed Service Provider können von überall auf der Welt aus arbeiten und Benutzern Remote-Service bereitstellen. Diese Reichweite ist jedoch nur durch die RMM -Fernüberwachungssoftware möglich. Während RMM Ihnen Zugriff auf Kunden-Endpunkte und -Benutzer bietet, benötigen Sie eine Plattform, die die Arbeit Ihrer Support-Mitarbeiter verfolgt und sicherstellt, dass Sie die SLAs einhalten, die Sie mit Ihren Kunden vertraglich vereinbart haben. Diese MSP-Supportdienste werden von einer Softwarekategorie bereitgestellt, die als „Professional Services Automation“ oder PSA bezeichnet wird.

MSPs benötigen also zwei Arten von Software, um ihre Kunden erfolgreich zu unterstützen: PSA zur Verwaltung von Aufgaben und RMM zur Erleichterung der Kommunikation. Ihre Bediener verwenden RMM für ihre Aufgaben und mit PSA behalten Sie die Leistung im Auge. Es besteht eine Überschneidung zwischen dem von PSA und RMM angebotenen Support, da Techniker gespeicherte Informationen über den Kunden-Endpunkt, auf den zugegriffen werden muss, und den Benutzer, der einen Support-Anruf getätigt hat, über PSA erhalten.

Das Break/Fix-Modell

Traditionell arbeiten Unternehmen mit einem knappen Budget und mit der Philosophie „Was nicht kaputt ist, soll man nicht reparieren“. Sie geben erst dann Geld für den IT-Support aus, wenn etwas schiefgeht. Erst dann suchen sie nach einem Techniker, und in der Regel müssen Reparaturen in Eile durchgeführt werden.

Kleine Unternehmen, die keine etablierte Beziehung zu einem Anbieter von Managed Services für IT-Support haben, neigen dazu, Techniker auf Ad-hoc-Basis in Anspruch zu nehmen. Das seltene Auftreten von Ausfällen führt dazu, dass sich die Mitarbeiter, die die Ausrüstung benutzen, oft nicht daran erinnern können, wen sie das letzte Mal bei einem Notfall angerufen haben.

Das Einholen von Angeboten ist zeitaufwändig, und eine nicht funktionierende Infrastruktur kostet das Unternehmen entgangene Einnahmen. Aus diesem Grund werden Reparaturen in Panik und ohne Rücksicht auf die Kosten in Auftrag gegeben. Dies ist das Break/Fix-Modell.

Darauf zu warten, dass etwas kaputt geht, ist eine riskante Strategie und kostet langfristig mehr als ein fortlaufender Wartungsvertrag. Es gibt eine bessere Möglichkeit, eine IT-Unternehmensrichtlinie zu verfolgen – eine automatisierte fortlaufende Überwachung von Geräten, um Ausfälle zu vermeiden.

Das All-in-one-Paket von Atera

Atera ist eine All-in-one-Lösung, die alles bietet, was Sie für einen erfolgreichen IT-Support benötigen: Mit diesem Paket können Sie IT-Assets per Fernzugriff verwalten und überwachen. Dank der PSA-, Hosting- und Virenschutzintegrationen ist Atera eine Komplettlösung für MSPs und IT-Supportabteilungen.

Als cloudbasierter RMM-Service stellt Atera Remote-Support-technologie für sehr kleine MSP-Betreiber bereit. Einzelhändler können nun Supportdienste für Kunden von zu Hause aus anbieten, ohne dass sie RMM-Software vor Ort ausführen oder sogar Server warten müssen. Dank des „Software-as-a-Service“-Modells kann ein Supporttechniker ein MSP-Geschäft mit nur einem Laptop und einer Internetverbindung betreiben.

Ein weiterer großer Vorteil der RMM-Plattform von Atera für kleine MSPs ist ihre skalierbare Preisstruktur.

Ich wollte mein Geschäft ausbauen, ohne hohe Zusatzkosten in Kauf zu nehmen.

- Scott Kuhn, IT Service Works, USA

Mit Atera zahlen Sie pro Techniker pro Monat, sodass ein MSP-Startup nicht im Voraus für Geräte und Software zahlen muss. Stattdessen müssen Sie nur für die kleine Anzahl aktiver Techniker für die Plattform bezahlen. Wenn das Unternehmen expandiert, kann das RMM einer größeren Anzahl von Technikern zur Verfügung gestellt werden, die im Unternehmen arbeiten, indem Sie einfach weitere Abonnements hinzufügen.

Die Kosteneinsparungen von Atera sind Ihre Geheimwaffe, mit der Sie wettbewerbsfähige Angebote für neue Kunden erstellen können.

Fazit

Wählen Sie einen kombinierten RMM- und PSA-Service, um Ihre IT-Abteilung oder Ihr MSP-Geschäft vollständig zu unterstützen. Wenn Sie sich für ein cloudbasiertes MSP-System entscheiden, müssen Sie Ihre eigenen Einrichtungen nicht mehr warten – Sie müssen kein IT-Wartungspersonal mehr beschäftigen, um Ihr eigenes Geschäft am Laufen zu halten.

Die mit einem Online-RMM- und PSA-Paket, wie z. B. Atera, möglichen Kosteneinsparungen decken den Abonnementpreis des Dienstes mehr als ab.

Atera ist eine bahnbrechende Neuerung, die sich unter dem Strich bemerkbar macht.

– Kenneth Holley, Information System Integration, USA

Die flexiblen Optionen zur Personalbesetzung und die globale Reichweite, die Ateras SaaS-basiertes RMM- und PSA-System mit sich bringt, schaffen neue Möglichkeiten und eine bessere Leistung für Ihren kleinen und mittleren MSP. Testen Sie Atera – es wird Ihr Unternehmen und Ihr Leben verändern.